Die Welt steht still; oder eben auch nicht

Einatmen. Ausatmen.
Und plötzlich steht die Welt still.

Aber eben auch gar nicht.

Unverständlich. Wie können die Vögel einfach unbeirrt weiterzwitschern? Wie kann die Sonne langsam hinter den Wolken verschwinden, den Abend ankündigen und damit beweisen, dass die Erde nicht aufgehört hat sich zu drehen? Wie können die Anderen lachend vorbei laufen und überhaupt nicht bemerken, was gerade noch da war und jetzt nicht mehr da ist? Wie kann der Wind dir die Haare ins Gesicht wehen und mich darauf hinweisen, dass wir nicht plötzlich eingefroren sind? Wie kannst du den Blick abwenden und mich fragen ob wir als nächstes rechts oder links abbiegen? Wie kannst du überhaupt darüber nachdenken dich jetzt zu bewegen und dich damit von den Splittern, zu denen mein Herz gerade zerbrochen ist und die mir nun zu Füßen liegen, zu distanzieren? Wie schaffst du es anzunehmen je wieder glücklich zu sein- weil ich kann das nicht.

Einatmen. Ausatmen.
Der Welt ist es egal, dass ich mich fühle als sei sie stehen geblieben.
Sie dreht sich einfach weiter.

3 Gedanken zu “Die Welt steht still; oder eben auch nicht”

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